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Mittwoch, 04. Dezember 2019 05:53

Von: Daniel Monnin

Frauen-Nati testet am Vierländer-Turnier in Füssen

Das Schweizer Frauen-Nationalteam spielt nächste Woche in Füssen im Rahmen der European Hockey Tour gegen Schweden, Finnland und Gastgeber Deutschland. Headcoach Colin Muller hat für das Vierländer-Turnier eine deutlich erfahrenere Mannschaft als vor Monatsfrist aufgeboten.  

Headcoach Colin Muller zieht eine bisher positive Bilanz der Vorbereitungsphase auf die WM 2020, die im April in Kanada stattfinden wird. „Wir können enorm davon profitieren, an der European Hockey Tour jeweils gegen starke und bisweilen auch viel stärkere Gegner spielen zu können. Das gibt uns die Gelegenheit – aufgrund der vielen Abwesenheiten – jungen Spielerinnen auf hohem Niveau Einsatzmöglichkeiten zu gewähren und andererseits als Team zusammenzuwachsen und zu lernen.“ Sein Team habe viel Charakter, sagt Muller, „die Spielerinnen sind mit vollem Einsatz bei der Sache.“ Er sei allerdings nie zufrieden, „denn zu lernen gibt es jeden Tag etwas Neues.“

In Füssen wieder mit dabei sind die „Übersee-Söldnerinnen“ Alina Müller, Kaleigh Quennec und Marylin Fortin. Sie alle hatten im November in Dmitrow aufgrund der laufenden Meisterschaft gefehlt. Nicht dabei sind hingegen die beiden Torhüterinnen Andrea Brändli und Janine Alder, die potentiellen Nummer 1 und 2 im Schweizer Team. Mit Saskia Maurer und Ramona Forrer hat Muller zwei 18jährige Torhüterinnen aufgeboten, Maurer war bisher die klare Nummer 1 der erfolgreichen U-18-Nati und kam in der A-Nati bereits zu mehreren Einsätzen. In Füssen fehlen werden auch einige weitere, erfahrene Teamstützen wie die Neo-Rekordinternationale Nicole Bullo, ihre Lugano-Teamkollegin Phoebe Staenz oder die verletzten Sabrina Zollinger und Shannon Sigrist.

Die Schweizerinnen spielen in Füssen der Reihe nach gegen Finnland, Deutschland und Schweden. Finnland spielt an der kommenden WM in der gleichen (oberen) Gruppen wie die Schweiz, Deutschland könnte ein möglicher Viertelfinal-Gegner sein. Einzig auf Schweden, das an der letzten WM völlig überraschend abgestiegen ist, werden die Schweizerinnen in Halifax nicht treffen.

Das Aufgebot

Tor: Ramona Forrer (2001, Winterthur), Saskia Maurer (2001, Bomo Thun/Dragon Thun).

Verteidigung:  Lara Christen (2002, ZSC Lions/Langenthal), Sarah Forster (93, Brynäs/SWE), Nadine Hofstetter (94, Reinach), Dominique Scheurer (95, ZSC Lions), Sandra Thalmann (92, Reinach), Nicole Vallario (2001, Lugano), Stefanie Wetli (2000, Weinfelden),

Sturm: Chelsea Bräm (91, Reinach), Rahel Enzler (2000, Reinach), Marilyn Fortin (Nipissing University/CAN), Sinja Leemann (2002, Weinfelden/Rapperswil-Jona Lakers), Lena Marie Lutz (2001, Reinach), Alina Müller (98, Northeastern University/USA), Kaleigh Quennec (University of Montreal/CAN), Evelina Raselli (92, Brynäs/SWE), Lisa Rüedi (2000, ZSC Lions), Dominique Rüegg (96, ZSC Lions), Noemi Ryhner (2000, Reinach), Lara Stalder (94, Brynäs/SWE), Laura Zimmermann (2003, Bomo Thun/Dragon Thun).

Das Programm

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19.30 Uhr: Finnland – Schweiz. Freitag, 13. Dezember, 18.30 Uhr: Deutschland – Schweiz. Samstag, 14. Dezember, 14 Uhr: Schweiz – Schweden.