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Montag, 24. Februar 2020 05:41

 

Playoff-Start in Übersee

Für Alina Müller und Andrea Brändli geht die Saison mit Heimrecht in den Playoffs weiter, während Janine Alders St. Cloud auswärts bei Minnesota ran muss.

Auch in der College Meisterschaft gehen die Playoffs los. In den jeweiligen Conferences starten die Schweizerinnen dabei unter verschiedenen Vorzeichen. 

Alina Müllers Northeastern University geniesst Heimrecht gegen Vermont. Das bedeutet, dass alle Partien der Best-of-Three Serie in Boston stattfinden. Puck-Drop ist am kommenden Donnerstag. Dem Saisonverlauf folgend ist Northeastern die Favoritenrolle zuzuschreiben. Und mit Alina Müller und Chloé Aurard stehen die beiden Conference-Topskorerinnen in den Reihen der Bostoner Mannschaft. Müller erzielte am Wochenende in beiden Partien gegen Merrimack jeweils das erste und sogleich siegsichernde Tor, gewann Northeastern doch beide Partien mit 3:0.

Ebenfalls Heimrecht geniesst Andrea Brändlis Ohio State University. Für die Viertelfinals in der WCHA reist das Team der Minnesota State University an. Aufgrund der letzten Wochen dürfte auch hier das Heimteam am längeren Hebel sitzen und Andrea Brändli ihre Form unter Beweis stellen können. Die Schlussfrau holte sich in den letzten 4 Partien 3 Siege, einen davon gegen das starke Wisconsin. Und erst am Wochenende markierte sie ihren 2. Shutout mit einem 3:0-Sieg gegen die St. Cloud State University.

Ebendieses Team von Janine Alder muss ihren Viertelfinal gegen Minnesota austragen und dazu zum Gegner reisen. Trotz des tschechischen Neuzuzugs Klara Hymlarova kam die Offensivemaschine die ganze Saison nicht richtig in Schwung und so muss St. Cloud den weiten und schweren Weg gehen um es allenfalls ins Halbfinale zu schaffen. Für Janine Alder könnten es die letzten Collegespiele ihrer Karriere sein, ist sie doch als Senior am Ende der 4 Jahre in Übersee angelangt. Wie es für die Zürcher Oberländerin weitergeht ist indes noch offen.

Mit knapp einem Monat bis zur Abreise der Nati an die WM in Halifax geht die heisse Phase für die Spielerinnen nun definitiv überall los.