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Montag, 02. März 2020 05:36

 

Schweizerinnen im Ausland

Des einen Freud ist bekanntlich das anderen Leid. So auch in der SDHL, wo eine Schweizerin den Finaleinzug bejubeln durfte und andere das Saisonende hinnehmen mussten. Ähnlich gemischte Gefühle dürfte es auch in Nordamerika gegeben haben.

Der Reihe nach. Luleas letzter Import, Phoebe Staenz, war mit 4 Toren massgebend am Finaleinzug ihres Teams in der SDHL beteiligt. Sie traf und punktete in jedem der drei Halbfinalspiele gegen ein kämpferisches Brynäs. Für deren drei Schweizerinnen endete die Saison gestern in der Norbotten-Arena indes frühzeitig ohne nochmals ein 4. Spiel vor eigenem Anhang erzwingen zu können. Trotzdem verhalfen Lara Stalder und Co. ihrem Tem zum ersten Halbfinaleinzug in langer Zeit.

In Nordamerika setzten sich die Favoriten mit Schweizer Beteiligung durch. Andrea Brändli und ihre Ohio State University setzten sich glatt mit 2:0 Siegen gegen die Minnesota State University durch. Im zweiten Spiel hielt die Schlussfrau alle 20 Schüsse beim hauchdünnen 1:0 gegen ihre Konkurrentinnen. Brändli spielt im derzeitigen Hoch ihres Teams eine Schlüsselrolle. Und wird im weiteren Verlauf für das anstehende Halbfinal wohl immer wichtiger.

Ohio trifft dort nämlich auf Minnesota, welches seinerseits St. Cloud aus dem Rennen warf.
Mit diesen zwei Niederlagen endete auch Janine Alders Collegekarriere nach 4 Jahren bei St. Cloud.

Alina Müller und ihre Northeastern University entledigten sich der Viertelfinals danke zweier Siege gegen Vermont und fahren für das Halbfinal nun nach Orono, wo sie auf die Maine University treffen. Dem künftigen Team von Reinachs Rahel Enzler.
Müller skorte ihren 60. Punkt der Saison und setzte eine weitere Allzeitmarke für ihre Schule als erst dritte Spielerin im Programm, welcher dieses Kunststück gelang.

Ja, gegen Ende der Saison sind die Gefühlslagen da und dort unterschiedlich. Doch schauen wir mit stolz auf die Leistungen unserer "Exports". Denn sie schrieben und schreiben Geschichte.