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Dienstag, 18. August 2020 17:13

Von: Swiss Icehockey Federation

Swiss Women’s Hockey Academy

Swiss Ice Hockey hat im OYM in Cham die Swiss Women’s Hockey Academy lanciert – das neue Leistungszentrum zur Förderung des Schweizer Frauen-Eishockeys. Förderpool-Spielerinnen haben nun die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen gezielt zu trainieren. Damit soll der Stellenwert des Frauen-Eishockeys und der Frauen-Nationalmannschaften nachhaltig gestärkt werden.

Das Schweizer Frauen-Eishockey an die Weltspitze führen: Das ist das Ziel der Swiss Women’s Hockey Academy. Am Montag, 17. August, erfolgte im OYM in Cham der offizielle Startschuss des neuen Leistungszentrums von Swiss Ice Hockey zur Förderung des Frauen-Eishockeys. Zwölf Spielerinnen, die im Hinblick auf die olympischen Spiele 2022 in Peking spezifisch gefördert werden sollen, haben in den nächsten zwei Jahren die Möglichkeit, im OYM unter professionellen Bedingungen zu trainieren – einerseits im Off-Ice-Bereich nach den Methoden des OYM, andererseits auf dem Eis zusammen mit den Coaches der Schweizer Frauen-Nationalmannschaften.

Die zwölf Spielerinnen, die zum Förderpool der Swiss Women’s Hockey Academy gehören, absolvieren unter der Woche während drei Tagen ergänzende Trainingseinheiten im OYM – zusätzlich zu den Trainings und Spielen in ihrem jeweiligen Club. Auf dem Programm stehen im OYM jeweils zwei bis vier Eistrainings unter der Leitung von Coaches der Schweizer Frauen-Nationalmannschaften und Skill-Coaches im technischen Bereich. Unter Anleitung und nach den Methoden der Fachkräfte im OYM absolvieren sie zudem verschiedene Athletiktrainings, Health Management Programme und wissenschaftliche Leistungstests. Im Zentrum der individuellen Trainingsgestaltung und -planung steht die gezielte Förderung und Weiterentwicklung jeder einzelnen Spielerin. Je nach Wohnort übernachten die Förderpool-Spielerinnen entweder direkt im OYM oder pendeln von zuhause aus. Weiter haben auch sieben Gastspielerinnen die Möglichkeit, jeweils am Montag und Mittwoch zusammen mit den Förderpool-Spielerinnen das Skills- und Team-Training auf dem Eis im OYM zu absolvieren.

«Die Swiss Women’s Hockey Academy ist ein wichtiger Schritt, um den Stellenwert des Schweizer Frauen-Eishockeys nachhaltig zu stärken», sagt Daniela Diaz, Manager Women’s National Teams & Women’s Development und Leiterin des Projekts. «Wir wollen unsere Spielerinnen gezielt und individuell fördern, um so mittel- und längerfristig auf Stufe der Nationalmannschaften zur Weltspitze aufzuschliessen.» Möglich ist die Umsetzung des Projekts dank finanzieller Mittel seitens Swiss Olympic zur Förderung des Frauen-Eishockeys sowie einer Selbstbeteiligung durch die Spielerinnen. Lars Weibel, Director National Teams, ist überzeugt: «Mit dem neuen Leistungszentrum können wir das Schweizer Frauen-Eishockey auf die nächste Stufe heben. Und das OYM mit seinen Kompetenzen und Trainingsbedingungen ist dafür der perfekte Partner und Standort.»

Über OYM
OYM bietet dem Schweizer Spitzensport neue Möglichkeiten und setzt neue Massstäbe. Unter einem Dach sind hochspezialisierte Infrastrukturen für Athletiktraining und Rehabilitation, modernste Sport-Performanceflächen und interdisziplinäre Forschung vereint. Die wissenschaftlich fundierte sowie individuelle Betreuung der Athleten ist der entscheidende Erfolgsfaktor. Dabei werden immer zwei Ziele verfolgt: Zum einen die Maximierung der Trainingsadaptationen. Zum anderen die sportartspezifische Leistungssteigerung. 

Spielerinnen Förderpool
Lara Christen (2002)
Mara Frey (2002)
Janine Hauser (2001)
Lena-Marie Lutz (2001)
Alina Marti (2004)
Lisa Poletti (2004)
Lisa Rüedi (2000)
Noemi Ryhner (2000)
Caroline Spies (2002)
Nicole Vallario (2001)
Stefanie Wetli (2000)
Laura Zimmermann (2003)

Gastspielerinnen
Janine Alder (1995)
Nele Bachmann (2003)
Zoe Merz (2002)
Nadine Hofstetter (1994)
Evelina Raselli (1992)
Ladina Staub (2002)
Aurela Thalmann (2003)

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