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Dienstag, 03. November 2020 14:56

Von: Quelle: hockeyfans.ch

Women's League vor Neustart?

Die Regio League mit dem Amateur- und Nachwuchseishockey muss derzeit eine Zwangspause einlegen. Zur Ausnahme könnte die höchste Frauenliga «Women’s League» werden, welche vielleicht schon am Wochenende wieder spielen darf.

Dies geht aus einer Newsmeldung von hockeyfans.ch hervor.

Nach einer Einstufung der Bundesämter für Gesundheit und Sport gilt auch die höchste Frauen-Eishockeyliga «Women’s League» (ehemals SWHL A) als Profiliga im Sinne der Covid-19-Verordnung. Schliesslich spielen dort die besten, nicht im Ausland tätigen Leistungssportlerinnen des Schweizer Eishockeys, auch wenn sie im Sinne der Bezahlung nicht in Profi-Verhältnissen leben.

Zu den Diskussionen, welche Ligen spielen dürfen und welche nicht, gesellte sich auch Paolo Angeloni, Direktor der Regio League und Vorsitzender des Frauenhockey-Komitees. Sämtliche Frauenligen sind wie auch die Amateurligen bei den Herren und die meisten Nachwuchsliga der Regio League unterstellt, welchen den Spielbetrieb bereits am 23. Oktober eingestellt hat als Reaktion auf die Restriktionen für den Amateur-Teamsport in einigen Kantonen. Nun kommt zumindest für die Frauen Bewegung in der Sache, so dass die höchste Liga wie auch im Fussball bald wieder Spiele austragen kann.

«Wir haben bereits begonnen, die Wiederaufnahme der Meisterschaft für die oberste Stufe des Frauen Eishockeys, der Women‘s League zu planen und die ausgefallenen Spiele während des Unterbruchs neu zu organisieren», sagt Walter Burch, der unter anderem als Ligaleiter im Frauen-Eishockey amtet. «Geplant ist, dass die Meisterschaft am kommenden Wochenende wieder aufgenommen wird. Wir freuen uns auf die positive Entwicklung.»

Während die höchste Frauenliga grünes Licht auf nationaler Ebene hat, laufen noch Diskussionen mit jenen Kantonen, welche strengere Massnahmen verhängt haben, damit auch dort für die höchste Frauenliga dieselben Regeln gelten wie bei den Männern. Nun müssen noch die Genehmigungen der Kantone eingeholt werden, in welchen strengere Massnahmen verhängt wurden. Dies betrifft vor allem die Teams aus Neuenburg und Thun, während die anderen Clubs (Lugano, Reinach, Thurgau, ZSC Lions) aus Kantonen kommen, die keine strengeren kantonale Regeln haben als jene, die der Bundesrat eingeführt hat.