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Cupsieger 2016: ZSC Lions

Sonntag, 24. Januar 2016 20:30

 

ZSC überlegen Cupsieger

Der EHC Laufen holt sich zu Hause sensationell die Bronzemedaille im Cup während die ZSC Lions überlegen zu Gold fliegen. Die Achse Christine Hüni und Nina sowie Isabel Waidacher drückten dem Finalwochenende eindrücklich den Stempel auf.

Der SC Reinach war an diesem Wochenende wirklich nicht zu beneiden. Fiel am Samstag Teamstütze Simona Studentova verletzt aus traf es im Spiel um Bronze eine weitere wichtige Spielerin in den Reihen der Aargauerinnen. Claudia Riechsteiner musste mit einer Schulterprellung ins Spital und verpasste so einen grossen Teil des Spiels. Sandra Thalmann fehlte das ganze Wochenende rekonvaleszent. «Too much» also und so auch gegen die Gastgeberinnen des EHc Laufen, welche beflügelt durch zwei Tore im ersten Drittel durch Mariko Dale und Heidi Stalder perfekt ins Spiel gestartet waren. Zwar führte der Vertreter aus der SWHL A die feinere spielerische Klinge, zu mehr als einem Tor am gesamten Wochenende reichte es nicht. Es war Laufen, welches effizienter war. Zwei weitere Tore der Basel Länderinnen besiegelten das Schicksal der arg gebeutelten Reinacherinnen bis zum Schluss des Spiels. Laufen holte sich sensationell die Bronzemedaille.
Hier geht’s zum Matchtelegramm: Link.

Im mit Spannung erwarteten Final schickte sich Uni Neuchâtel an, die Phalanx der starken ZSC Lions zu durchbrechen. Sie machten Druck, ackerten und rannten. Doch am Schluss streckten meist die Lions die Hände in die Höhe. Angeführt von der Powerlinie Christine Hüni und den Geschwistern Nina und Isabel Waidacher fanden die Zürcherinnen früher und besser ins Spiel und so bleib das Skore nicht lange bei Null. Ab der 7. Minute führten die Lions und gaben diese nicht mehr aus der Hand. Im Gegenteil. Nach dem zwischenzeitlichen Ehrentreffer durch Polci steigerten sich die SWHL A-Tabellenführerinnen in einen wahren Spielrausch und demontierten die Westschweizerinnen in ihre Einzelteile. Ein zu hartes Verdikt gegen Neuchâtel, jedoch ein von der spielerischen Klasse der Limmatstädterinnen her vertretbares Resultat (Matchtelegramm).
So wurde das letzte Drittel also zum Schaulaufen der zur Zeit besten Mannschaft im Tableau und die diversen Scharmützel über das Spiel hinweg zum Vorgeschmack auf die in Bälde beginnenden Playoffs.

Auch wenn der Zuschaueraufmarsch die Kapazitäten der Kunsteisbahn Laufen icht sprengte und auch wenn der Livestream nicht zum Mainevent der Schweizer TV-Landschaft an diesem Sonntag gehörte. Das Finalturnier macht Lust auf weitere Durchführungen in der Zukunft zur Promotion eines in sich wachsenden Sports. Und: der Cup ist definitiv im Jahreskalender angekommen.

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten!