Top-Division WM 2019 in Finnland

vom 4. - 14.4.2019 in Espoo, Finnland

Die Top Division WM der Frauen findet 2019 in Finnland statt. Austragungsort wird Espoo, ein Vorort von Helsinki sein. Zum ersten Mal in der Geschichte werden dabei 10 Teams antreten. Die Schweiz ist dabei in der Gruppe A eingeteilt und trifft auf Kanada, Russland, die USA und Gastgeber Finnland.

Zum ersten Mal auf dieser Stufe dabei ist Frankreich. Sie spielen in der Gruppe B mit Schweden, Japan, Deutschland und Tschechien.

Homepage der Stadt: Wikipedia / Google maps.

Teilnehmer Gruppe A: USA, Kanada, Finnland, Russland, Schweiz.
Teilnehmer Gruppe B: Schweden, Japan, Deutschland, Tschechien, Frankreich.

Stadien:
- Espoo Metro Areena, Fassungsvermögen 7'000 ZuschauerInnen (Link)
- Espoo Metro Areena II

Spielplan Vorrunde Schweiz (alle Zeiten lokal Finnland):
- Do, 4.4.2019, 16:00 Uhr  Schweiz - Kanada      0:6 - Bericht
- Fr, 5.4.2019, 19:30 Uhr   Russland - Schweiz    2:1 - Bericht
- So, 7.4.2019, 19:30 Uhr  Schweiz - USA           0:8 - Bericht 
- Mo, 8.4.2019, 16:00 Uhr  Finnland - Schweiz     6:2 - Bericht

Viertelfinal, 11.4.2019, 18:00 Uhr: Russland - Schweiz 3-0 - Bericht

Homepage zur WM (IIHF): Link 

Vorbereitungsspiel der Schweiz:
- 30.3.2019, 16:00 Uhr in Romanshorn: Schweiz - SCRJ Novizen Elite 1:4 (Bericht)

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Bilder

30.3.2019: Die Schweizerinnen in der Vorbereitung
30.3.2019: Svenja Hagen, Gewinnerin des "Support-the-Nati"-Wettbewerbs mit Lara Stalder
30.3.2019: Naemi und Alena Stump von den Girlsteams vollziehen den ceremonial puckdrop
30.3.2019: Gruppenfoto mit den Novizen Elite der Rapperswil-Jona Lakers
1.4.2019: Espoo Metro Arena

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Spielbericht Schweiz - SC Rapperswil-Jona Lakers Novizen Elite (30.3.2019)

Die Schweiz absolvierte heute  den letzten und einzigen Test vor der Top Division-WM, welche am 4.4.2019 in Espoo (FIN) beginnt. Dabei unterliegen sie den Novizen Elite der Rapperswil-Jona Lakers mit 1:4.

Eins vorneweg: die Gegner vom oberen Zürichsee erwiesen sich im Freundschaftsspiel am Bodensee als die idealen Testpartner für die kommenden Herausforderungen. Sie spielten absolut fair jedoch mit der notwendigen Stärke und Geschwindigkeit dass die junge Truppe von Headcoach Daniela Diaz in etwa das Gefühl aufnehmen konnte, welches ihre Vorrundengegner hervorrufen werden.

Spielerisch und im Tempo waren die Jungs klar einen Schritt schneller, jedoch vermochten die Eisgenossinnen die Schüsse eher von ausserhalb des Slot zu halten. Und was von da kam war für die beiden eingesetzten Torhüterinnen Janine Alder und Andrea Brändli eine sichere Beute.

Die Gegentore fielen auf individuelle Fehler, Turnovers oder wie beim 2. Treffer einer herrlichen Kombination.
Doch auch die Schweiz zeigte sich aufsässig. Kaum war eine Strafe gegen Lisa Rüedi abgelaufen enteilte sie nach einem Pass aus der eigenen Zone, Sabrina Zollinger lief mit, übernahm die Scheibe und netzte mit einem Buäbätrickli ein. Jedoch profitierte sie auch davon, dass der zurückgeeilte Verteidiger der Lakers Lisa Rüedi umriss und mit ihr in den eigenen Goalie fiel.

3:1 hiess es kurz vor Schluss als Diaz ihren Goalie zog um auch das Spiel 6 gegen 5 zu üben. Einen Gegentreffer mussten die Schweizerinnen noch einstecken, kreierten aber auch 2, 3 schöne Chancen mit einem Extraspieler.

In der zuvor abgemachten Overtime blieb die Schweiz schadlos, hatte aber selber ebenfalls Chancen ausgelassen. Und im Penaltyschiessen traf nur ein Rapperswiler ins Netz. Alle Spielerinnen und die weiteren 4 Schützen der Lakers blieben erfolglos.

Die Schweiz reist morgen Vormittag nach Finnland wo sie den Rest der Vorbereitung absolviert, ehe es am Donnerstag gegen Kanada um Punkte geht.
Nach dem Spiel in Romanshorn wird die Schweiz viel Zuversicht ins Gepäck mitnehmen, weiss aber auf der anderen Seite auch, dass noch einige Arbeit in den nächsten Trainings wartet.


Schweiz - Rapperswil-Jona Lakers Novizen Elite 1:4 (0:1; 1:2; 0:1) - Telegramm

Romanshorn, EZO - 133 Zuschauer - SR Fialova, Matejova (Kuonen, Egli) 

Tore: 19. Vetter (Murer) 0:1. 22. (21:40) Zollinger (Rüedi) 1:1. 23. (22:35) Frischknecht (Heuberger, Ramsauer) 1:2. 39. Vetter (Ramsauer) 1:3. 59. Bidoli (ins leere Tor) 1:4.

Schweiz: Alder (41. Brändli). Altmann, Forster; Bullo, Wetli; Christen, Sigrist; Vallario; Rüegg, Staenz, I. Waidacher; Enzler, Raselli, Leemann; Zollinger, Rüedi, Ryhner; Quennec, Schlegel.

Bemerkungen: Schweiz ohne Maurer (überzählig), Stalder und A. Müller (geschont). Schussverhältnis 16:50 gegen die Schweiz. Bestplayer Schweiz: Rüedi. Nach dem Spiel wurde eine fünfminütige Overtime gespielt (0:0) sowie im Anschluss ein Penaltyschiessen mit je 5 Schützinnen/Schützen (0:1). 

 

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Spielbericht Schweiz - Kanada (4.4.2019)

Das Schweizer Frauen-Nationalteam hat sein erstes Spiel an der Top-Division-WM in Espoo erwartungsgemäss gegen Vize-Weltmeister Kanada mit 0:6 verloren. Die Schweizerinnen zeigten gegen einen der beiden Top-Favoriten auf den WM-Titel zumindest 40 Minuten lang eine erstaunlich abgeklärte Leistung.

Der Start ins WM-Abenteuer 2019 ist dem jungen Team von Headcoach Daniela Diaz leistungsmässig gelungen: Die Schweizerinnen hatten zwar nie eine Chance, das Spiel gegen den 10fachen Weltmeister zu gewinnen, doch sie hielten sich trotz klarem Chancenplus für die Kanadierinnen (6:32 Schüsse nach zwei Dritteln) an ihren Defensiv-Gameplan, machten die Räume eng und verloren nur selten die Übersicht. 40 Minuten lang hielt das Bollwerk, danach zündeten die Kanadierinnen ein Feuerwerk und kamen im letzten Drittel standesgemäss zu vier Toren. Daniela Diaz lobte denn auch die „sehr gute Leistung in den ersten beiden Dritteln, in denen wir wenig zuliessen.“ Nach dem dritten Treffer sei das Team allerdings „ein wenig auseinandergefallen. Nichtsdestotrotz haben wir eine Leistung gezeigt, auf der sich für die kommenden Spiele aufbauen lässt.“

Gemessen an den bisherigen WM-Spielen gegen Kanada – die meisten mit weitaus erfahreneren Schweizer Teams – fällt die Auftaktniederlage „moderat“ aus: Bisher hatten die Schweizerinnen sämtliche fünf WM-Spiele mit einem Torverhältnis von 0:50 verloren. Die knappsten Niederlagen erlitten die Schweizerinnen 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi (0:5 und 1:3), als die Schweiz die Bronzemedaille gewann.

Bereits morgen steht die nächste Partie (18.30 Uhr) an: Gegner ist Russland, die Nummer 4 der aktuellen Weltrangliste. Während die Schweizerinnen bereits ihre zweite WM-Partie spielen werden, kommen die Russinnen zu ihrem ersten WM-Einsatz.

Schweiz – Kanada 0:6 (0:2, 0:0, 0:4) - Stats

Metro Areena – 649 Zuschauer – SR. Aberg/Nakayama, Jaatinen/Spesser.

Tore: 10. (9:08)  Gabel (Jenner, Bourbonnais) 0:1. 10. (9:24) Spooner (Nurse, Fast) 0:2. 42. Clark (Spooner, Zandee-Hart) 0:3. 48. Clark (Larouque, Ambrose) 0:4. 53. Rattray (Fortino, Stacey) 0:5. 59. Turnbull (Fortino, Fast, Ausschluss Müller) 0:6.

Strafen: Schweiz 3 x 2 Minuten, Kanada 3 x 2 Minuten.

Schweiz: Brändli; Altmann, Forster; Bullo, Wetli; Leemann, Christen; Sigrist, Vallario; Rüegg, Müller, Waidacher; Enzler, Raselli, Rüedi; Zollinger, Staenz, Ryhner; Schlegel, Quennec.

Bemerkungen: Schweiz ohne Alder (Ersatz), Maurer (überzählig) und Stalder (geschont). Schussverhältnis: 6:53. Best Player Schweiz: Altmann.

 

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Spielbericht Russland - Schweiz (5.4.2019)

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft verliert an der WM in Espoo (Fin) auch ihre zweite Partie gegen Russland mit 1:2: Die Entscheidung fiel in doppelter Unterzahl in der letzten Spielminute.

Die jungen Schweizerinnen zeigten auch bei ihrem zweiten WM-Auftritt eine beherzte Leistung. Bis knapp vor Schluss schien eine Überraschung trotz klarem Chancenplus für die Russinnen durchaus möglich, denn das Team von Nationaltrainerin Daniela Diaz spielte vor allem in der Defensive wie bereits am Vortag gegen Kanada sehr gut. Die Schweizerinnen gingen im ersten Drittel nach 12 Sekunden in doppelter Überzahl in Führung. Torschützin war die Reinacher Stürmerin Evelina Raselli.  Der Ausgleich fiel 10 Sekunden vor Drittelsende und 6 Sekunden vor Ablauf einer Strafe gegen die Schweizerinnen. Auch die Entscheidung fiel im Powerplay: 37 Sekunden vor Schluss nützte Russlands erfahrenste Spielerin, die 27jährige Olga Sosina, eine doppelte Überzahl zum Siegtreffer.

Daniela Diaz lobte ihr Team, missfallen hat ihr jedoch der Start ins Spiel: „Wir haben uns zu Beginn nicht an den Gameplan gehalten, gerieten unter Druck, konnten aber reagieren und sind immer besser ins Spiel gekommen. Schade, dass wir als Verlierer vom Eis mussten und unsere Leistung nicht belohnt wurde.“ Gerade aus solchen unglücklichen Niederlagen mit einem späten Gegentreffer in doppelte Unterzahl gelte es jedoch zu lernen. „Wir sind auf dem richtigen Weg Richtung Viertelfinal“, zeigte sich Diaz überzeugt.

Für die Schweizerinnen geht die WM nach einem Ruhetag am Sonntag mit der Partie gegen Weltmeister USA (18.30 Uhr) weiter.

Russland – Schweiz 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) - Stats

Metro Areena – 629 Zuschauer – SR. Ketonen/Senuk, Linnek/Todd.

Tore: 14. Raselli (Enzler, Müller, Ausschlüsse Batalova, Savonina) 0:1. 20. (19:50) Timofejeva (Sosina, Ausschluss Staenz) 1:1. 60. (59:23) Sosina (Shibanova, Pavlova, Ausschlüsse Ryhner, Altmann) 2:1.

Strafen: Beide Teams 6 x 2 Minuten.

Schweiz: Alder; Altmann, Forster; Bullo, Wetli; Christen, Sigrist; Vallario; Rüegg, Staenz, Waidacher; Enzler, Raselli, Müller; Leemann, Rüedi, Ryhner; Schlegel, Quennec.

Bemerkungen: Schweiz ohne Brändli (Ersatz, Maurer (überzählig), Stalder und Zollinger (geschont). Schussverhältnis 16:40 gegen die Schweiz. Best Player Schweiz: Raselli.

 

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Spielbericht Schweiz - USA (7.4.2019)

Das Schweizer Frauen-Nationalteam verliert an der Top-Division-WM in Espoo auch sein drittes Spiel: Gegen Weltmeister USA setzte es eine erwartete 0:8- Niederlage ab.

Die Schweizerinnen zeigten auch im dritten Spiel gegen eine der Top-Nationen keine schlechte Leistung, der Niveauunterschied war jedoch auch gegen den Weltmeister USA von Beginn weg überdeutlich sichtbar. Die Amerikanerinnen skorten im ersten Drittel mit schöner Regelmässigkeit, schalteten nach dem 4:0 im Mittelabschnitt zurück. Sie blieben jedoch konzentriert und liessen gegen die sichtlich bemühten Schweizerinnen praktisch keine Chance zu, was sich auch darin zeigte, dass die Schweiz im einzigen Powerplay zu keinem Abschluss kam. Im Gegenteil: Im Schlussdrittel besann sich der Weltmeister auf seine Qualitäten und schoss vier weitere Tore zum standesgemässen Sieg. Headcoach Daniela Diaz sprach von einem „toughen Spiel, der Weltmeister hat uns nichts geschenkt. Es waren kleine Details, die zu den Gegentreffern führten.“ Sie sei mit der Entwicklung des Teams durchaus zufrieden, meinte sie. Nun wolle man am Montag Finnland ärgern, stellte sie in Aussicht.

Bereits am Montag steht für das Schweizer Team das letzte Gruppenspiel an: Gegner ist um 15 Uhr Finnland, der Bronzemedaillengewinner der letzten beiden Jahre. Die Finninen stehen nach zwei Spielen mit drei Punkten und einem Sieg gegen Russland auf Rang 3 der Tabelle der oberen Gruppe. Da nicht davon auszugehen ist, dass die Russinnen gegen Kanada und USA punkten, dürfte der Weltranglistenvierte am Donnerstag der wahrscheinliche Viertelfinal-Gegner der Schweizerinnen sein. Im Gruppenspiel hatte sich Russland dank einem Treffer in doppelter Überzahl in der letzten Spielminute knapp mit 2:1 durchgesetzt.

Schweiz – USA 0:8 (0:3, 0:1, 0:4) - Stats

Metro Areena – 343 Zuschauer – SR. Ariano Lortie/Zueva; Heikkinen/Mockova.

Tore: 4. Carpenter 0:1. 10. Cameranesi (Pfalzer, Stecklein) 0:2. 16. Keller (Decker, Ausschluss Forster) 0:3. 21. Kessel (Coyne Schofield) 0:4. 51. Kessel (Bozek, Carpenter) 0:5. 55. Keller (Barnes, Stecklein, Bankstrafe Schweiz) 0:6. 57. Knight (Pfalzer, Cameranesi) 0:7. 60. Cameranesi (Compher) 0:8.

Strafen: Schweiz 3 x 2 Minuten, USA 1 x 2 Minuten.

Schweiz: Alder; Altmann, Forster; Bullo, Wetli; Leemann, Christen; Sigrist, Vallario; Rüegg, Müller, Waidacher; Enzler, Raselli, Staenz; Zollinger, Rüedi; Ryhner; Schlegel, Quennec.

Bemerkungen: Schweiz ohne Brändli (Ersatz), Maurer (überzählig) und Stalder (geschont). Schussverhältnis: 6:55. Best Player Schweiz: Staenz.

 

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Spielbericht Finnland - Schweiz (8.4.2019)

Das Schweizer Frauen-Nationalteam verliert auch die vierte und letzte WM-Vorrunden-Partie in der Top-Gruppe gegen Finnland vor 3226 Zuschauern (!) mit 2:6. Damit steigen die Schweizerinnen ohne Punktgewinn in den Viertelfinal gegen Russland vom Donnerstag.

Das Resultat passt zu den Ergebnissen der letzten sieben Begegnungen der beiden Teams an Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen. Die Schweiz hat seit den Olympischen Spielen 2006 in Turin sechs der sieben Spiele gegen Finnland verloren, meistens allerdings eher knapp. Vor der Jahrtausendwende hatten alle vier WM-Partien jeweils mit einer Kanterniederlage geendet. Die bisher einzigen Siege gelangen den Schweizerinnen 2011 an der Heim-WM in Zürich und Winterthur mit einem 2:1-Erfolg nach Verlängerung sowie ein glattes 6:2 im Bronzespiel in Burlington 2012.

Finnland war vor einem fanatischen Heim-Publikum mehrheitlich am Drücker, konnte die Schweizer Führung durch Evelina Raselli noch vor Ende des ersten Drittels mit zwei Treffern, einer davon im Powerplay, korrigieren. Auch Alina Müller’s erster WM-Treffer per Hockeckschuss zum Ausgleich im Powerplay korrigierten die Finninen mit zwei weiteren Toren postwendend und blieben in der Folge klar tonangebend. Trotz eher ausgeglichenem Spiel skorte im Schlussabschnitt nur noch Finnland. Nati-Coach Daniela Diaz attestierte ihrem Team „ein Spiel mit viel Einsatz, Herz und Leidenschaft. Wir haben bis zum Schluss gekämpft.“ Nun gelte es, die beiden Tage Wettkampfpause nu nutzen, „den Kopf zu lüften und uns danach auf die neue Aufgabe zu fokussieren. Wir wollen, ja wir werden diesen Viertelfinal gewinnen.“

Die Ausgangslage für den Viertelfinal gegen Russland bleibt trotz der vier Niederlagen offen, zumal die Niederlage gegen die Russinnen erst in der letzten Spielminute und in doppelter Unterzahl zustande kam. Russland hat die beiden Spiele gegen die USA und Kanada noch vor sich, den Schweizerinnen bleibt damit ein Tag mehr für die Vorbereitung auf das entscheidende Spiel.

Finnland – Schweiz 6:2 (2:1, 2:1, 2:0) - Stats

Metro Areena – 3226 Zuschauer – SR. Ariano Lortie/Senuk; Lovensno/Spresser.

Tore: 14. (13:34) Raselli (Enzler) 0:1. 15. (14:02) Tapani (Hiirikoski, Sallinen) 1:1. 18. Lindstedt (Hiirikoski, Tulus, Ausschluss Leemann) 2:1. 26. Müller (Bullo, Ausschluss Karvinen) 2:2. 34. Välimäki (Lindstedt , Rahunen) 3:2. 38. Karvinen (Hiirikoski) 4:2. 48. Tuominen (Sallinen, Karvinen) 5:2. 50. Karvinen (Tapani, Hiirikoski) 6:2.

Strafen: Finnland 2 x 2 Minuten, Schweiz 2 x 2 Minuten.

Schweiz: Brändli; Vallario, Bullo; Altmann, Forster; Christen, Leemann; Wetli, Sigrist; Rüegg, Raselli, Enzler; Staenz, Müller, Waidacher; Zollinger, Rüedi, Ryhner; Schlegel, Quennec.

Bemerkungen: Schweiz ohne Maurer (Ersatz), Alder (überzählig) und Stalder (geschont). Schussverhältnis: 45:17. Best Player Schweiz: Rüegg.

 

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Spielbericht Viertelfinal Russland - Schweiz (11.4.2019)

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft verliert den Viertelfinal an der Top-Division- WM in Espoo gegen Russland mit 0:3. Wie bereits im Vorrundenspiel hielten die ersatzgeschwächten Schweizerinnen dem Druck der Russinnen lange Zeit stand.

Defensiv zeigten die Schützlinge von Nationaltrainerin Daniela Diaz erneut eine gute Leistung, hielten sie doch bis nach Spielmitte dem russischen Druck stand. Erst der 28. Schuss auf das Tor von Andrea Brändli, ein unhaltbarer Hockeckschuss der routinierten Olga Schokina, bedeutete die Führung in der 33. Minute. Die Schweizerinnen kamen zwar in der Folge zu einigen Chancen, doch die Russinnen blieben tonangebend und sicherten sich den Sieg in der 46. Minute mit einem Powerplay-Treffer. Bei den Schweizerinnen machten sich die Absenzen von Lara Stalder, zusammen mit Alina Müller die beste Schweizerin der letzten Jahre, und Evelina Raselli, mit zwei Treffern beste Schweizer Torschützin an dieser WM, deutlich bemerkbar. Stalder konnte trotz positiver Entwicklung nach ihrer Verletzung vom Dezember 2018 und der nachfolgenden Operation kein Spiel bestreiten, Evelina Raselli verletzte sich im letzten Training vor dem Viertelfinale.

Daniela Diaz sprach unmittelbar nach dem Spiel von „einer grossen Enttäuschung. Wir wollten dieses Viertelfinale unbedingt gewinnen.“ Man habe erneut gut gekämpft, alles gegeben und schliesslich doch verloren – das sei im Moment schwer zu verdauen ".

Trotz der Niederlage im Viertelfinal dürfte die Schweiz auch dank dem Abstieg Schwedens, den Viertelfinal-Niederlagen Deutschlands und Japans und einer Niederlage Tschechiens im Abendspiel gegen Gastgeber Finnland vorausgesetzt, auf dem 5. Weltranglisten-Platz bleiben. Das wiederum würde bedeuten, dass die Schweiz wohl auch im kommenden Jahr in der oberen Gruppe spielen wird und damit für die Viertelfinals bereits gesetzt ist.

Russland – Schweiz 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) - Stats

Metro Areena 2 – 114 Zuschauer – SR. Ariano Lortie/Fuhrberg, Heikkinen/Kainberger.

Tore: 33. Schokina (Schtaryova) 1:0. 46. Dergachyova (Schokina, Ausschluss Zollinger) 2:0. 59. Schtaryova (Schokina, ins leere Tor).

Strafen: Russland 2 x 2 Minuten, Schweiz 4 x 2 Minuten.

Schweiz: Brändli; Altmann, Forster; Leemann, Christen; Bullo, Vallario; Sigrist, Wetli; Ryhner, Zollinger, Quennec; Staenz, Müller, Waidacher; Rüegg, Rüedi, Enzler; Schlegel.

Bemerkungen: Schweiz ohne Maurer (Ersatz), Stalder, Raselli (beide verletzt) und Alder (krank). Schussverhältnis: 44:14 (18:1, 12:8, 14:5).  57:51- 58:22 Schweiz ohne Torhüterin. Best Player Schweiz: Brändli.

 

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